Cluster: Von Indianer und Taschenrechner

Kunst der First Nation in Canada Als ich zu Beginn meines Verfahrenstechnik-Studium von einen Dozenten gesagt bekam, dass ich einen Taschenrechner benutzen darf, brach für mich eine Welt zusammen. Damals hatte ein Taschenrechner noch etwas von einen Spicker (und wurde dann auch so benutzt) und in der Schule war es noch etwas Besonderes, wenn ein Schüler so ein Ding in den Unterricht mitbrachte – natürlich durfte man es nicht benutzen, weil die Lehrerin gerne den ‘Rechenweg’ sehen wollte…

Wie dem auch sei: Heute stellt sich das natürlich anders da und man dürfte sich wohl als Kandidat für ‘Wetten das…’ fühlen, sollte man komplexe Berechnungen zeitnah mit dem Rechenschieber lösen. Die Entwicklung ist eine andere. Gerne erzählt man sich als Europäer die Geschichte, in der Indianer von weißen Männern Aufgaben gestellt bekamen, um die Intelligenz der Indianer zu testen. Aber wie müßen diese ‘Gelehrten’ gestaunt haben, als sich der Indianer mit der gestellten Aufgabe seinem Stamm zuwandte und man gemeinsam versuchte die Aufgabe zu lösen. In der Vorstellung der Indianer war es ganz normal schwierige Aufgaben gemeinsam zu lösen. Ein paar hundert Jahre später sehen wir das vielleicht – trotz oder wegen unserer Arbeitsteiligen Produktionsprozesse – auch so. Cluster: Von Indianer und...

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Roboter: Transformer ist Kindergarten

In dem Artikel (siehe Link unten) wird kurz dargestellt, dass einige Herren eine internationale ethische Diskussion zum Einsatz von Kampfroboter fordern. Natürlich wird diese speziell für die Entscheidungsträger dieser Roboter-Verbände und auch für “politische Führer” gefordert. Das hört sich gut an! Respekt!

“Roboter sollen künftig selbst entscheiden können, wer wann wo getötet wird” ist das Statement eines Robotik-Experten. Natürlich brauchen wir uns nicht empören. Ein Ziel der Entwicklung der Technik war es schon immer den Menschen zu ersetzen. Wenn dies schon aus Profit-Gründen mit der Entwicklung des Fließbandes eine schnell Umsetzung erfuhr und der Robotik Tür und Tor öffnete, war es absehbar, das die Maximierungsbestrebungen in der Militärtechnik auch zu ihren Recht kommen werden. Technisch ist es also keine neue Sache. Roboter: Transformer ist Kindergarten

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Körperteile: Der optimierte Mensch

Verschiedene Teile der menschlichen Anatomie können mittlerweile durch künstliche Teile ersetzt werden – Herz, Lunge, Nieren: all dieser anfällige Ballast der menschlichen Evolution der Millionen Jahrtausenden mit keinerlei Funktionsgarantie und Rückgaberecht! Arme Menschheit. Aber ich weiß, dass es auf der Welt Menschen gibt, die das menschliche Dilemma der körperlichen Anfälligkeit durchschaut haben und wirksam dagegen vorgehen wollen. Ärzte? Krankenkassen? Ach was…

Millionäre! Ganz einfach. Menschen mit viel Geld. Und wie mir kürzlich ein Bekannter in der S-Bahn erzählte, hat sich ein Millionär vor vielen Jahren in London von dem Arzt meines Bekannten eine Art ‘Stückliste’ der körperlichen Anatomie zusammenstellen lassen. Dieser Mensch wollte eine detaillierte Liste der Körperteile und Innereien, aufgeteilt in verschiedenen Notwendigkeitsklassen, überlappt durch einen schematischen Aufbau der grundsätzlichen Versorgungssysteme im menschlichen Körper, also Atmung, Verdauung, Durchblutung. Weiterhin bestand die Liste aus einer Aufgliederung der elementarsten Knochengelenke, der durchschnittlichen Länge aller Knochen eines europäischen Menschen und natürlich das durchschnittliche Fassungsvermögen des Schädels. Warum dies alles? Körperteile: Der optimierte Mensch

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Programmierung: zu Tode geprüft

Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ein Programmierer bei der NASA. Wahrscheinlich ein Kindheitstraum vieler Programmierer. Sie arbeiten dort schon seit ein paar Jahren und wissen, dass alle Routinen 5mal überprüft werden müssen. Sicherlich beginnt Ihr Morgen ganz normal: nach dem aufstehen schauen Sie erst einmal in Ihren Outlook nach der ToDo-Liste für den heutigen Tag, danach gehen Sie langsam in das Bad und während Sie sich die Zähne putzen, betrachten Sie ihre Tuben und Fläschchen auf der Ablage vor dem Spiegel – aber – jetzt kommt es! -: Sie können es sich nicht verkneifen, die Borsten des Rasierpinsels zum Fenster auszurichten. Was sollte daran schlimm sein? Erstmal nichts! Programmierung: zu Tode geprüft

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