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	<title>pilgermaske &#187; Intelligenz</title>
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	<description>&#124; der andere linux blog</description>
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		<title>Solidarität mit Wikileaks!</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 12:10:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brubaker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[geheimdienste]]></category>
		<category><![CDATA[solidarität]]></category>
		<category><![CDATA[wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will hier keine große Rede, über die Ungerechtigkeiten der "Demokratien", über die Hetzjagd auf Julian und wikileaks und den so gepriesenen Datenschutz halten. <a href="http://www.pilgermaske.org/2010/12/solidaritat-mit-wikileaks/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><br /><div><img src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (3 votes cast)</div><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">
<a href="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/fundus/wikileaks-168x387.png" title="WikiLeaks legt geheime diplomatische Dokumente im Internet aus."  >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left colorbox-1318" src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/cache/1194__320x240_wikileaks-168x387.png" alt="WikiLeaks Logo" title="WikiLeaks Logo" />
</a>
Ich will hier keine große Rede, über die Ungerechtigkeiten der &#8220;Demokratien&#8221;, über die Hetzjagd auf Julian und wikileaks und den so gepriesenen Datenschutz halten. Aber was gerade weltweit generalstabsmäßig gegen wikileaks abgezogen wird, sollte jeden vernünftig denkenden Menschen die Augen öffnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vorgehensweise wie in einem Handbuch der Geheimdienste &#8211; Einschüchterung, Verleumdung, Klagen, Ausweisung, Konten einfrieren, Freunde einschüchtern, Unterstützerkreise diffamieren, Presse-Kampagnen, Technische Infrastruktur abschalten, usw. -, eben das ganze Handbuch der Geheimdienste und da ist es eigentlich vollkommen egal, ob es der USA-istische oder der schwedi-istische, oder sonst einer ist:</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich will keine Staatsmacht ihre dreckische Wäsche im Internet sehen!! Aber wenigstens wird so deutlich, was die Regierungen dieser Erde unter Datenschutz verstehen: die Nichtverfügbarkeit der geheimen Diplomatie in der Öffentlichkeit! <span id="more-1318"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei sollte es das natürliche Recht jedes Menschen sein, nachvollziehen zu können, was die nationale Regierung für Suppen anrührt, auf wessen Kosten sie geht und wer dafür bezahlen muß! Und deutlich wird auch, dass sich die politischen, diplomatischen und militärischen Eliten immer mehr als die Regisseure ihres eigenen Filmes sehen: losgelöst von jeder Kontrolle, in dem Optionen zugeschachtert werden, finanziert durch den verdummten Bürger und mit Drohungen und Fliegenklatsche durchgesetzt, wenn doch mal einer dieser Menschen über die Wahrheit stolpert!</p>
<p style="text-align: justify;">Dumm nur für diese Eliten, wenn es Menschen sind, die sich von juristischen Fliegenklatschen und Mund-tot-Kampagnen nicht mehr das Wort nehmen lassen, weil sie auf die Masse und Schnelligkeit des Internets setzen. Weil sie glauben, dass die Wahrheit, den Menschen aufrütteln kann und den Menschen wieder die Spinnfäden der Gesellschaft sichtbar macht, durch die sich Menschen umgarnen und verblenden lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und das schlimmste für diese Eliten: Sie können noch nicht mal sagen, dass es wikileaks für Geld gemacht hat, nein, sie können nicht mit ihren moralisch-verkommenen Finger auf Julian zeigen und ihm das unterstellen, was doch ihre Beweggründe sind: das GELD!</p>
<p style="text-align: justify;">Vaterlandsverrat? Jemand der durch das Internet denkt, hat solche Maßstäbe schon übersprungen, dem ist klar, dass seine Heimat die Welt ist! Dem ist klar, dass die Welt und das Wissen allen gehört, Grenzen und nationale Animositäten informations-technisch keine Rolle mehr spielen, nicht mehr spielen können &#8211; wikileaks führt also gewaltige Hammerschläge gegen die nationalen Glocken dieser Erde und bringt sie zum springen und gleichzeitig erwacht der Mensch! Dumm nur, dass die Vasallen der herrschenden Eliten wieder zu feige sind, sich dem Alten zu verweigern, dem Neuen anzuschließen!</p>
<p style="text-align: justify;">Presse der Welt! Seht auf euer scheitern!</p>
<p style="text-align: justify;">Deutungshoheit erlangen? Am Arsch!</p>
<p style="text-align: justify;">Wikileaks zeigt euch einen anderen Umgang mit Informationen, der aufrichtiger Art ist als eine moralisch gefestigte Zeitung jemals sein kann. Und bei diesen Thema kann man nicht einfach sagen &#8220;Das Thema ist durch!&#8221;. Mit der Verheißung und dem Fluch des Internets &#8211; Wo Daten sind, können sie sichtbar werden! &#8211; werden Eliten und Redakteure zu8künftig leben müßen: Ihr wacht am Morgen auf und alle kennen Eure Spiele und Lügen!!</p>
<p style="text-align: center;">Für die letzten Aufrichtigen im globalen und unzensierbaren Netz!!</p>
<p style="text-align: center;">Schande für alle moralischen Vasallen, die jetzt schweigen!!</p>
<p style="text-align: center;">Für uns!! Solidarität mit wikileaks!!</p>
<p style="text-align: justify;">Unterstützer: <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101206_OTS0092/piratenpartei-solidarisch-mit-wikileaks" target="_blank">Link2</a> <a href="http://www.jungewelt.de/2010/12-09/029.php" target="_blank">Link3</a> <a href="http://www.golem.de/1012/80112.html" target="_blank">Link4</a> <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,734952,00.html" target="_blank">Link5</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://komparable.com/131/Elektronische-Bezahlsysteme-und-E-Payment-Anbieter" target="_blank">Alternativen</a> zu paypal.</p>
<p style="text-align: justify;">Dezember 2010</p>
<br /><div><img class="colorbox-1318"  src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=10.0" /></div><div>Rating: 10.0/<strong>10</strong> (3 votes cast)</div><br />]]></content:encoded>
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		<title>Definition Mensch: Schach dem Mensch</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brubaker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[schach]]></category>
		<category><![CDATA[schachcomputer]]></category>
		<category><![CDATA[schüler]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade habe ich eine Diskussion im Schach-Forum gelesen, in der es um die Frage ging, ob es ein Unterschied ist, gegen einen Menschen oder gegen einen Schachcomputer zu spielen. Nun, ich bin kein Schachspieler &#8211; auch wenn ich es sehr &#8230; <a href="http://www.pilgermaske.org/2010/03/schach-dem-mensch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><br /><div><img src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.0" /></div><div>Rating: 8.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<a href="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/fundus/657px-chessset.jpg" title="Schachfiguren auf dem Brett"  >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left colorbox-912" src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/cache/1106__220x140_657px-chessset.jpg" alt="Schachfiguren" title="Schachfiguren" />
</a>
Gerade habe ich eine Diskussion im Schach-Forum gelesen, in der es um die Frage ging, ob es ein Unterschied ist, gegen einen Menschen oder gegen einen Schachcomputer zu spielen. Nun, ich bin kein Schachspieler &#8211; auch wenn ich es sehr gerne lernen würde &#8211; und ich bin eigentlich überhaupt kein großartiger Spieler, aber diese Diskussion fand ich sehr anregend.<br />
Natürlich ging es auch um die Frage, ob die Rechenleistung eines PC&#8217;s die Schach-Qualität verbessern würde und warum viele Schachprogramme so schlecht schlecht spielen können. Immerhin wollen Schach-Schüler auch auf Ihren Level einen interessanten Gegner!<span id="more-912"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Interessant fand ich die Äußerungen, dass die Schachcomputer zu schnell ziehen und ein Gegenspieler sich dadurch unter gesteigerten Druck gesetzt fühlt. Ein anderer Schachspieler äußerte, dass man ja gerade durch die Fehler des Gegenspielers seine Strategie festlegt. Auch das Wesen des Gegenspielers, dass man in kleinen Gesten erfaßt, spielt beim Schachspiel scheinbar eine Rolle. Wie gesagt: Ich bin kein Schachspieler und kann das nur schwer einschätzen, aber aus meinen beruflichen Alltag kann ich bestätigen, dass Kollegen einen Druck empfinden, sobald ein scheinbar besser ausgebildeter Kollege am PC neben Ihnen sitzt. Sie meinen, dass man besonders schnell am PC sein müßte&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Reise zum Mars oder in entfernte Galaxien wird mit Sicherheit sehr computerisiert ablaufen. Natürlich sind Menschen nicht in der Lage, komplexe Berechnungen in der Zeit durchzuführen, wie dies ein Computer kann und es wohl auch notwendig ist. Aber ich stelle mir vor, dass es vielleicht auch sinnvoll werden kann, die Computer zu verlangsamen. Ja, eben nicht Informationen in dem Tempo vorzugeben, wie es eine Maschine wohl könnte! Auch das Tempo gibt eine Wertigkeit von Informationen vor, zwingt den Menschen entsprechend zu priorisieren, Strategien festzulegen. Aber eine Strategie, die durch Rechengeschwindigkeit einer Maschine vorgegeben wird, ist nicht automatisch die richtige Strategie! Gerade in komplexen Vorgängen, die ein Raumflug sein wird, ist das Abstimmen der &#8220;Level&#8221; auf den Menschen eine eigene Aufgabe.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wesen einer Maschine ist &#8220;Schnelligkeit&#8221; &#8211; es suggeriert dem Menschen, dass er langsam ist. Aber schon aus den Erfahrungen des Piloten Pirx lernen wir, dass es manchmal sinnvoll sein kann, eine Fliege im Cockpit zu jagen oder den Klang einer Maschine zu lauschen. Das sind Faktoren, die eine Maschine nicht kalkuliert. Oder doch kalkuliert: mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:100000000. Und prompt ist die Cola in die Tastatur gelaufen&#8230;.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich vor, der Landeanflug auf dem Mars geschieht prompt dann, wenn die Stürme aus den Großen Seen über den Planeten jagen, feinste Sandstäube reflektieren den heißen Lenkstrahl der Backbord-Turbine in die Ummantelung und die darunter liegenden Sensoren melden Triebwerksbrand. Gott bewahre! Aber schon bemißt der Computer, die Abweichung vom Landeplatz, den Verlust an Treibstoff, bietet die Korrektur der Sinkgeschwindigkeit an, Ballast wird auf der Steuerbordseite zum Abwurf angeboten, etc, pp. Alles wird  auf einer Monitorwand angezeigt, alle Zahlen liegen aufbereitet in ca. 7 Sekunden vor und der Pilot braucht nur noch die Entertaste drücken&#8230;. Normalerweise hätte man einfach nur den Feuerlöscher geholt und festgestellt, dass es garnicht brennt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: Nicht das ich hier naiv erscheinen möchte (obwohl eine gewisse Naivität für den Menschen manchmal sicherer sein könnte) &#8211; vielmehr hoffe ich, dass zukünftige Computer &#8220;mensch-gerecht&#8221; ausgelegt werden. Es wäre wirklich unglücklich, wenn die Menschheit zu &#8220;schnell&#8221; in die berechnete Katastrophe fliegt. Eben Schach dem Mensch.</p>
<br /><div><img class="colorbox-912"  src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=8.0" /></div><div>Rating: 8.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br />]]></content:encoded>
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		<title>Vernetzung: Wenn der Kühlschrank fühlt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brubaker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[kühlschrank]]></category>

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		<description><![CDATA[... also nicht, dass mich so etwas empören würde: Maschinen werden re-projektiert, optimiert, kapazitäts-gesteigert, Performance-getunt, usw.. Wie dem auch sei. Aber der geliebte Kühlschrank, mit seiner schnuckeligen Innenbeleuchtung <a href="http://www.pilgermaske.org/2010/01/wenn-der-kuhlschrank-fuhlt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><br /><div><img src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=7.0" /></div><div>Rating: 7.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8230; also nicht, dass mich so etwas empören würde: Maschinen werden re-projektiert, optimiert, kapazitäts-gesteigert, Performance-getunt, usw.. Wie dem auch sei. Aber der geliebte Kühlschrank, mit seiner schnuckeligen Innenbeleuchtung, den tollen geriffelten Glasböden und einen Griff an der Tür &#8211; dieses vertraute Etwas, das fünfte Familien-Mitglied &#8211; soll plötzlich fühlen können?? ABER NATÜRLICH! <span id="more-666"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zukünftig wird der Kühlschrank an das Internet, am Stromzähler, an die Klingel, das Telefon (Verzeihung: IP-Phone) und an die Fensterscheiben angeschlossen sein. Dadurch hat der Kühlschrank die Möglichkeit, alle notwendigen Informationen über die Familien-Mitglieder zu sammeln. Die Klingel sagt ihm, wie kontaktfreudig sie sind, der Stromzähler, wie oft Sie Nachts das Licht anmachen (oder auf&#8217;s Klo gehen, ist in Verbindung mit dem Wasserzähler zu messen), wie lange telefoniert wird und wie sie atmen &#8211; ist durch den Beschlag an der Fensterscheibe zu messen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<a href="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/fundus/kschrank.jpg" title="Ein echter Kühlschrank"  >
	<img class="ngg-singlepic ngg-left colorbox-666" src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/gallery/cache/1167__320x240_kschrank.jpg" alt="Kühlschrank" title="Kühlschrank" />
</a>
Mit dem Aufstellen des neuen intelligenten Kühlschranks muß natürlich ein kleines Setup ausgeführt werden: Wie viele ständige Mitbewohner gibt es? Geburtsdatum und Name eingeben. Durchschnittliches Gewicht im letzten Jahr. Und so weiter&#8230;. Aber es wird auch eine elektronische &#8220;Wäscheklammer&#8221; mitgeliefert. Diese wird über ein USB-Kabel am Kühlschrank angeschlossen. Der Käufer des Kühlschranks hat damit folgendes auszuführen: Von jeden Familienmitglied wird ein Haar in die Klammer gezwackt und in den vorderen Teil der Klammer gehaucht. Damit macht die Klammer den üblichen DNS-Abgleich &#8211; wie er auch bei der Vaterschaftsklage üblich ist &#8211; und erstellt ein Profil über jedes Familienmitglied und speichert es auf dem Datenträger im Kühlschrank. Nach ca. 2 Wochen hat der Kühlschrank dann ein optimiertes Ernährungs- Profil zu jeden Familienmitglied erstellt. Übrigens: Die Haar-Probe dient als Abgleich am Türöffner des Kühlschranks, damit der Kühlschrank auch weiß, wer den Kühlschrank öffnet&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Hans (der Vater) hat eine beschleunigte Atmung, darüber mehr Beschlag an der Fensterscheibe und steht Nachts häufig auf. Der Beschlag-Sensor an der Scheibe vermittelt die Atemwerte an den Kühlschrank und der Stromzähler, die nächtliche Einschaltquote des Zimmer- Lichts. Damit erstellt er (der Kühlschrank) einen individuellen Ernährungsplan für Hans: Obst, Schokolade und Gemüse. Damit bekommt Hans die Möglichkeit, durch den Essensvorschlag des Kühlschranks seine körperliche Verfassung (die Atmung, Obst und Gemüse) und seine seelische Gefühlslage (Schlafstörung, Schokolade) zu optimieren. Der Kühlschrank fühlt sich so in das Familienmitglied ein. Praktisch! Nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich frage mich immer noch: Wie kann man prüfen, ob die Kühlschrank-Beleuchtung aus ist, wenn die Kühlschranktür geschlossen ist?</p>
<br /><div><img class="colorbox-666"  src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=7.0" /></div><div>Rating: 7.0/<strong>10</strong> (1 vote cast)</div><br />]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Programmierung: zu Tode geprüft</title>
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		<pubDate>Sun, 24 May 2009 09:13:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Brubaker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[mars]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[programmierer]]></category>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ein Programmierer bei der NASA. Wahrscheinlich ein Kindheitstraum vieler Programmierer. Sie arbeiten dort schon seit ein paar Jahren und wissen, dass alle Routinen 5mal überprüft werden müssen. <a href="http://www.pilgermaske.org/2009/05/zu-tode-gepruft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><br /><div><img src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich mal vor, Sie wären ein Programmierer bei der NASA. Wahrscheinlich ein Kindheitstraum vieler Programmierer. Sie arbeiten dort schon seit ein paar Jahren und wissen, dass alle Routinen 5mal überprüft werden müssen. Sicherlich beginnt Ihr Morgen ganz normal: nach dem aufstehen schauen Sie erst einmal in Ihren Outlook nach der ToDo-Liste für den heutigen Tag, danach gehen Sie langsam in das Bad und während Sie sich die Zähne putzen, betrachten Sie ihre Tuben und Fläschchen auf der Ablage vor dem Spiegel &#8211; aber &#8211; jetzt kommt es! -: Sie können es sich nicht verkneifen, die Borsten des Rasierpinsels zum Fenster auszurichten. Was sollte daran schlimm sein? Erstmal nichts!<span id="more-178"></span></p>
<p style="text-align: justify;">An Ihren Schreibtisch im Büro sieht alles wie am Vortag aus. Wieso auch nicht? Sie haben der Putzfrau untersagt, auf Ihren Schreibtisch zu putzen und so finden Sie alles griffgünstig &#8211; eben wie gewohnt. Und so schalten sie den PC ein und starten Ihr Eclipse oder Visual Studio und legen ein neues Projekt an. Die Tee-Kanne duftet auf dem kleinen Tischchen neben dem PC. In der Email vom Vortag versuchen Sie nochmals den Arbeitsauftrag herauszulesen.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">&#8220;Hallo Hr.X,</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">wir haben in verschiedenen Simulationen festgestellt, dass der Landeprozess einer deutlichen Absicherung bedarf! Durch die Konstruktion als Nurflügler ist bei voller Beladung im Erdbereich (wie in der Zielvorgabe wird mit 5000 Tonnen (ohne Eigengewicht) simuliert) mit enormen Unsicherheiten für Last, Maschine und Pilot zu rechnen. Entwerfen Sie eine Notfall-Routine, die in das Lande-Programm eingepflegt werden kann und dem Pilot im kritischen Fall verschiedene Berechnungen und Entscheidungen abnimmt. MfG K.L.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Na gut, für einen einigermaßen geübten Programmierer ist das erstmal kein großes Ding. Man sammelt erstmal verschiedene &#8220;mögliche Störfälle&#8221; (mS). So könnte z.B. der Seitenwind bis zu einer bestimmten Stärke unvermittelt zu nehmen oder der Treibstoff-Zufluss könnte bei der Landung abnehmen (Immerhin sind bei den Mars-Flügen keine Zwischentankstopps geplant!). Vielleicht sollte man auch nochmal in Erwägung ziehen, dass sich die Last verschoben hat. Ganz ignorieren kann man auch die mechanischen Beschädigungen nicht: vielleicht ist die Kardanwelle, die das Landefahrwerk ausfährt, aufgrund der enormen Hitze bei Eintritt in die Erdatmosphäre in den Führungslagern fest gegangen. Der Szenarien gibt es viele und so muss natürlich auch die Kombination der mS berücksichtigt werden &#8211; Was soll das Programm machen, wenn beim Landeanflug die Last verschoben ist, abrupt ein Seitenwind aufkommt (durch die enorme Hitze der Triebwerke initiiert) und der Treibstofffluss nicht mehr mit 5000 bar sichergestellt ist? Und so stellt man erstmal tabellarisch die Szenarien zusammen, überprüft ihre Kombinationen, ermittelt die &#8220;möglichen Lösungs-Aktionen&#8221; (mLA).</p>
<p style="text-align: justify;">Hr.X schrieb viele Monate an diesen Programm, es wurde auch implementiert und nach der ersten Landung des Mars-Nurflüglers (MNur) wieder aus dem Bord-Computer gelöscht &#8211; Was war geschehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Der MNur war nach einen 12monatigen Flug vom Mars auf Landeanflug Erde. Man implementierte das Programm des Hr.X&#8217;s mit den mLA während der Flugzeit zur Erde und wollte diese Landung gleich als erste Test-Landung auf der Erde nutzen. Bisher wurden die MNur über eine Station auf dem Mond umgeladen und so versprach man sich enorme Kostenersparnisse, wenn die MNur direkt auf der Erde starten und Landen könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es kam zur Katastrophe! Beim Landeanflug flog der MNur ungebremst in die Erde, die komplette Landebasis wurde zerstört (ausgenommen der Teile, die in einen Bunker unter der Erde lagen), etwa 200 Mitarbeiter (Piloten, Wartungspersonal, Sicherheitskräfte) fanden den Tod. Warum?</p>
<p style="text-align: justify;">Jahrelang beschäftigte sich eine Kommission mit dieser Katastrophe. Es ging nicht nur um die finanziellen und menschlichen Verluste &#8211; vielmehr galt es zu klären, was den nun der eigentliche Fehler war, dass ein MNur, trotz des implementierten Sicherheitsprogramms und dem durchspielen aller möglichen Szenarien, so eine Katastrophe fabrizierte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lösung? Monate nach dem Unglückstag fand man in der Erde noch einen kleinen Teil eines Racks in dem noch Blades steckten, die der MNur als SAN für seine Kurzzeit-Berechnungen nutzte &#8211; quasi als Erweiterung des RAM&#8217;s. Und da diese Blades Batterien auf der Platine hatten, gingen die letzten Überlegungen des Computers zu seinen Berechnungen nicht verloren. Es war, als könnte man bei einen toten Menschen, die letzten Überlegungen, Sekunden vor dem Tod, aus dem Gehirn schneiden. Und damit stellte man die letzten Berechnungen des Computers nach und es ergab sich ein, naja, &#8211; wie soll man sagen? &#8211; ein ungewöhnliches Ergebnis!</p>
<p style="text-align: justify;">Wie sich herausstellte, war Hr.X ein sehr pedantischer Mensch, alles mußte genau an seinen Platz liegen, oder auch bei täglichen Entscheidungen im Alltag, versuchte er alle möglichen Einflüsse dieser Entscheidung auf seinen weiteren Tag voraus zu bestimmen. An sich war das nichts schlechtes! In Gegenteil! Hr.X galt als sehr gewissenhaft, seine Vorgesetzten trauten Ihm blind und wenn er für die Belegschaft die Weihnachtsfeier plante, konnte man sicher sein, dass alles 100% organisiert war. Aber das war das Problem!</p>
<p style="text-align: justify;">Was Hr.X im Alltag auszeichnete übertrug er mit seinen Programm auf den Computer des MNur&#8217;s. Wie sich aus den Blades rekonstruieren ließ, gab es beim Landeanflug einen geringen Seitenwind. Dem Seitenwind hätte über eine einfache Aktion geantwortet werden können (einen kurzen Schub an der linken 90&#8243;-Düse) aber der Impuls des auftreffenden Seitenwindes löste das Programm für mS aus. Und anstelle einer einfachen mechanischen Antwort &#8211; eben einen kurzen Gasschub &#8211; startete das mS die Hilfsroutinen des mLA. Wie sich später rekonstruieren ließ, war die Entscheidung, WAS die Störung ist, vom Computer schnell erkannt, aber die wertvolle Reaktionszeit verschenkte er, bei der Auswahl der mLA. Das Programm war so geschrieben, dass es wie ein Schachprogramm, die verschiedenen Gegenzüge in jeweils 24 Varianten berechnete und so im unentschlossenen Zustand ungebremst in die Katastrophe flog.</p>
<p style="text-align: justify;">Kein technischer Defekt war der Auslöser, sondern alleine die pedantischen Prüfroutinen, die aus der Unentschlossenheit eines Menschen (in Form des Programmierers) kamen, verursachte die Katastrophe. Seitdem wird bei NASA-Neueinstellungen auch die persönliche Fragmentierung des Kandidaten überprüft. (in Respekt für SL)</p>
<p style="text-align: justify;">[UPDATE]</p>
<p style="text-align: justify;">Oh Wunder! Man schaue sich mal diesen <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,638211,00.html" target="_blank">Artikel</a> an.</p>
<br /><div><img class="colorbox-178"  src="http://www.pilgermaske.org/wp-content/plugins/gd-star-rating/gfx.php?value=0.0" /></div><div>Rating: 0.0/<strong>10</strong> (0 votes cast)</div><br />]]></content:encoded>
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