Cluster: Von Indianer und Taschenrechner

Kunst der First Nation in Canada Als ich zu Beginn meines Verfahrenstechnik-Studium von einen Dozenten gesagt bekam, dass ich einen Taschenrechner benutzen darf, brach für mich eine Welt zusammen. Damals hatte ein Taschenrechner noch etwas von einen Spicker (und wurde dann auch so benutzt) und in der Schule war es noch etwas Besonderes, wenn ein Schüler so ein Ding in den Unterricht mitbrachte – natürlich durfte man es nicht benutzen, weil die Lehrerin gerne den ‘Rechenweg’ sehen wollte…

Wie dem auch sei: Heute stellt sich das natürlich anders da und man dürfte sich wohl als Kandidat für ‘Wetten das…’ fühlen, sollte man komplexe Berechnungen zeitnah mit dem Rechenschieber lösen. Die Entwicklung ist eine andere. Gerne erzählt man sich als Europäer die Geschichte, in der Indianer von weißen Männern Aufgaben gestellt bekamen, um die Intelligenz der Indianer zu testen. Aber wie müßen diese ‘Gelehrten’ gestaunt haben, als sich der Indianer mit der gestellten Aufgabe seinem Stamm zuwandte und man gemeinsam versuchte die Aufgabe zu lösen. In der Vorstellung der Indianer war es ganz normal schwierige Aufgaben gemeinsam zu lösen. Ein paar hundert Jahre später sehen wir das vielleicht – trotz oder wegen unserer Arbeitsteiligen Produktionsprozesse – auch so. Cluster: Von Indianer und Taschenrechner

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Körperteile: Der optimierte Mensch

Verschiedene Teile der menschlichen Anatomie können mittlerweile durch künstliche Teile ersetzt werden – Herz, Lunge, Nieren: all dieser anfällige Ballast der menschlichen Evolution der Millionen Jahrtausenden mit keinerlei Funktionsgarantie und Rückgaberecht! Arme Menschheit. Aber ich weiß, dass es auf der Welt Menschen gibt, die das menschliche Dilemma der körperlichen Anfälligkeit durchschaut haben und wirksam dagegen vorgehen wollen. Ärzte? Krankenkassen? Ach was…

Millionäre! Ganz einfach. Menschen mit viel Geld. Und wie mir kürzlich ein Bekannter in der S-Bahn erzählte, hat sich ein Millionär vor vielen Jahren in London von dem Arzt meines Bekannten eine Art ‘Stückliste’ der körperlichen Anatomie zusammenstellen lassen. Dieser Mensch wollte eine detaillierte Liste der Körperteile und Innereien, aufgeteilt in verschiedenen Notwendigkeitsklassen, überlappt durch einen schematischen Aufbau der grundsätzlichen Versorgungssysteme im menschlichen Körper, also Atmung, Verdauung, Durchblutung. Weiterhin bestand die Liste aus einer Aufgliederung der elementarsten Knochengelenke, der durchschnittlichen Länge aller Knochen eines europäischen Menschen und natürlich das durchschnittliche Fassungsvermögen des Schädels. Warum dies alles? Körperteile: Der optimierte Mensch

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