CMS: Der Fluch des Blogs

Und wieder einmal habe ich meinen Blog überarbeitet, optimiert, und versucht, die Attraktivität zu erhöhen. Es erstaunt mich aber doch immer wieder,wie einfach WordPress bearbeitet werden kann. Ich finde, die eigentliche Flexibität kommt erst mit den Plugins zum Vorschein. Auch wenn es kein Werkzeug für PHP-Profis ist, so bietet es doch durch modulare Bauweise viel Spass und Raum zum basteln.

Ich kann es nur jede/n empfehlen. Aber den Blog technisch aufzubauen, ist nur eine Sache. Eine Zweite ist es, sich auch täglich damit auseinander zu setzen, denn schließlich will der Blog mit Inhalt befüllt werden. Und so mache ich mir tagsüber schon Gedanken, was wohl Abends im Blog stehen könnte. Und das ist auch eine spannende Sache, gerade weil ich mir hier zur Aufgabe gestellt habe, in meinen Blog die Synthese von Mensch und Maschine zu diskutieren und im Alltag auch eine Menge Beispiele und Ansätze finde.

Allerdings ergibt sich bei mir immer wieder das Problem mit der Länge – Was im Bett ja vielleicht von Vorteil sein kann, ist im Blog nicht automatisch so: die Länge des Artikels. Und so fange ich mit einen spannenden Thema an und merke plötzlich, dass ich damit wahrscheinlich ein halbes Buch füllen könnte. Tja, was tun? Natürlich versuche ich dann schnell zum Ende zu kommen, aber dadurch bleibt natürlich einiges auf der Strecke. Andernseits gibt es genügend Blogs die mit hirnlosen oder nach-gekauten Kurz-Content die digitale Welt bereichern. Warum sollte ich mich also kurz fassen?

Letztlich muß ich wohl irgendwann eine kritische Bestandsaufnahme machen und überprüfen, ob das bloggen überhaupt mein Medium ist. Vielleicht sollte ich doch alles sammeln und in einen realen Buch unterbringen. Aber an diesen Punkt bin ich noch nicht! Also werde ich mich weiter mit der Fluch-Frage quälen: Ist er lang genug?

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