Ein Einstieg: ipv6 und Windows 7

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Manchmal kann man es nicht mehr lesen: Die führenden Betriebssysteme sind für ipv6 vorbereitet. Das mag ja so stimmen, aber wenn dann ein ipv6.google.com oder six.heise.de aufgerufen wird, geht es doch nicht. Und jetzt? Gleich ist man bei wilden Vermutungen: Firewall, Provider, Router und Bugs. Aber im Kleingedruckten steht höchstwahrscheinlich, dass ein Zugang zur ipv6 Internet Welt hergestellt sein muss. Und das ist auch so richtig.

Deswegen beschreibe ich hier in einfachen Schritten, wie ein Windows 7 (vielleicht damit auch andere Windows Versionen) für den (kostenlosen) ipv6 Zugang mit Hilfe von freenet6 vorbereitet wird.

  1. Versuche in einen Browser deiner Wahl die Seite ipv6.google.com aufzurufen. Geht nicht? OK.
  2. Downloade von dieser Seite den einfachen GogoClient entsprechend deiner 32/64bit Windows Version und installiere das Programm.
  3. Nach der fertigen Installation erscheint ein Fenster: Klicke auf den ‚Connect‘ Button.
  4. Versuche in einen Browser deiner Wahl die Seite ipv6.google.com aufzurufen. Geht jetzt? Fertig.

Der gogoClient und freenet6 – also der Zugangspunkt zum ipv6 Internet – ist kostenlos. Nach einem Neustart von Windows ist der gogoClient automatisch gestartet. Dieses Verhalten kann aber auch über Startmenü -> Alle Programme -> gogo6 -> gogoClient -> gogoClient Utility mit dem entfernen des Hakens  ‚Launch the gogoClient Service at system startup‘ geändert werden. In der Netzwerkverwaltung fällt auf, dass es jetzt ein zusätzliches Netzwerk- Device gibt – eben für den ipv6 Zugang. Der Zugang funktioniert auch mit eingeschalteter Windows Firewall. Wenn ein Logfile gesucht wird: Starte wie beschrieben das Utility, klicke auf den Reiter ‚Log‘ und auf ‚Open Log Windows‘. Der Reiter ‚Status‘ zeigt für Technisch-interessierte Anwender auch weitergehende Infos an.

Have fun.

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